Ab dem Jahr 2025 gelten neue Regelungen beim Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag und weiteren steuerlichen Entlastungen für viele Bürger.

Die Bundesregierung hat im Rahmen des Steuerfortentwicklungsgesetzes zahlreiche Anpassungen beschlossen. Ziel: mehr Geld in deinem Portemonnaie.

Erhöhung des Grundfreibetrags

Der Grundfreibetrag steigt ab dem Januar 2025 um 312 Euro auf 12.096 Euro je Person. Das bedeutet: mehr Einkommen bleibt steuerfrei.
Ab 2026 erhöht sich der Grundfreibetrag weiter auf 12.348 Euro.

Die Erhöhung des Grundfreibetrags soll das Existenzminimum sichern und die Auswirkungen der kalten Progression dämpfen.

Ehepaare und der verdoppelte Freibetrag

Verheiratete Steuerzahler profitieren doppelt. Der Betrag steigt 2025 auf 24.192 Euro je Paar.
Ab 2026 gilt ein verdoppelter Freibetrag von 24.696 Euro.

So bleibt das Einkommen auch in der Ehe zu großen Teilen steuerfrei.

Steuerfreibetrag 2026

Was bedeutet das konkret für dein Einkommen?

Verdienst du weniger als 12.096 Euro (2025), musst du keine Steuern zahlen.
Für 2026 liegt die steuerfreie Grenze bei 12.348 Euro.

Einkommensteuertarif und Lohnsteuer berücksichtigen diese Grenzen automatisch.

Was steckt hinter dem Steuerfortentwicklungsgesetz?

Das Steuerfortentwicklungsgesetz bringt gezielte Erhöhungen. Es reagiert auf gestiegene Lebenshaltungskosten.
Auch Themen wie Kleidung, Wohnung und Betreuung fließen in die Berechnungen des Existenzminimumberichts ein.

Kinderfreibetrag: Was Familien wissen müssen

Der Kinderfreibetrag wird ab 2025 auf 3.336 Euro je Elternteil angehoben – also 6.672 Euro pro Kind.
Für 2026 ist ein weiterer Anstieg auf 3.414 Euro je Elternteil (6.828 Euro pro Kind) vorgesehen.

Zusätzlich bleibt das Kindergeld bestehen. Du bekommst das, was für dich günstiger ist.

Wer profitiert vom Kinderfreibetrag?

Elternteile, die gut verdienen, profitieren meist vom Kinderfreibetrag. Bei mittlerem Einkommen lohnt oft das Kindergeld.

Auch Betreuungs und Erziehungs-kosten können sich steuerlich auswirken.

Rentner und Rentnerinnen: Was sich ändert

Auch Rentner müssen mit Änderungen rechnen. Viele beziehen heute eine Rente, die teilweise steuerpflichtig ist.

Der Rentenfreibetrag hängt vom Jahr des Renteneintritts ab. Ab dem Jahr 2040 soll die Rente voll versteuert werden.

Steuerfreibetrag 2026

Rentenfreibetrag: Wie viel bleibt steuerfrei?

Je nach Jahr gilt ein bestimmter Rentenfreibetrag. Er schützt einen Teil der Rente vor der Besteuerung.

2025 liegt der Rentenfreibetrag für neue Rentner bei ca. 15 % des ersten Rentenbezugsjahres.
Dieser Anteil sinkt jährlich weiter, bis 2040 keine Steuerbefreiung mehr besteht.

Beispiel: Rentner 2025

Ein Rentner, der ab dem Jahr 2025 erstmals Rente bezieht, muss 85 Prozent davon versteuern.

Nur 15 Prozent Rente bleiben steuerfrei – dieser Teil wird als Rentenfreibetrag festgeschrieben.

Steuererklärung wird wichtiger

Durch die neuen Freibeträge und Pauschbeträge lohnt sich die Steuererklärung mehr denn je.

Gerade Rentnerinnen sollten prüfen, ob sie zur Abgabe verpflichtet sind.

Was zählt zur Steuerlast?

Dein zu versteuerndes Einkommen ergibt sich aus den Einkünften abzüglich der Freibeträge, Pauschbeträge und Sonderausgaben.
Ist es unter 12.096 Euro (2025), fällt keine Einkommensteuer an.
Ab 2026 gilt die neue Grenze von 12.348 Euro.

Pauschbeträge: Einfach absetzen

Neben Freibeträgen helfen dir Pauschbeträge, ohne Nachweise Geld zu sparen. Beispiel: Werbungskostenpauschale von 1.230 Euro.
Auch Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf kann pauschal berücksichtigt werden.

Steuerfreibetrag 2026

Warum das Existenzminimum so wichtig ist

Das Existenzminimum ist gesetzlich garantiert. Es schützt dich davor, bei geringen Einkünften Steuern zahlen zu müssen.

Der Existenzminimumbericht legt jährlich die Höhe dieser Grenze fest.

Was passiert mit dem Solidaritätszuschlag?

Der Solidaritätszuschlag entfällt für die meisten Steuerpflichtige weiter. Nur hohe Einkommen zahlen noch.

Auch hier wirken sich Freibeträge entlastend aus.

Steuertabellen und ihre Bedeutung

In den Steuertabellen siehst du, wie hoch dein Steuerabzug bei bestimmtem Einkommen ist.
2025 werden sie erneut angepasst – die Erhöhung des Grundfreibetrags wird dort berücksichtigt.
2026 enthalten die Tabellen zusätzlich die erneute Anhebung.

Steuerfreibetrag 2025 im Überblick

  • Grundfreibetrag: 12.096 Euro je Person
  • Kinderfreibetrag: 6.672 Euro pro Kind
  • Anpassung der Rentenfreibeträge
  • Neue Pauschbeträge und Entlastungsmaßnahmen

Für 2026: Grundfreibetrag 12.348 Euro / Kinderfreibetrag 6.828 Euro pro Kind.

Steuerfreibetrag 2026

Wer entscheidet über solche Änderungen?

Die Bundesregierung bereitet Gesetze vor. Der Bundesrat stimmt zu. Grundlage ist u.a. der Existenzminimumbericht.

So entsteht Schritt für Schritt ein neuer Einkommensteuertarif.

Was tun bei Fragen?

Nicht sicher, ob du eine Steuererklärung abgeben musst? Frag einen Steuerberater oder nutze digitale Tools.

So kannst du alle Freibeträge und Pauschbeträge ausschöpfen.

Dezember 2025: Letzte Steuererklärung nach alten Regeln

Die Steuererklärung für 2024 berücksichtigt noch die bisherigen Freibeträge.
Ab Januar 2025 gelten die neuen Werte – und ab 2026 steigen sie erneut (Grundfreibetrag 12.348 Euro / Kinderfreibetrag 6.828 Euro)

Erhöhung betrifft alle Bürgerinnen und Bürger

Nicht nur Arbeitnehmer, auch Rentner, Elternteile, Familien und Selbstständige profitieren.

Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland erhalten so gezielte Entlastung.

Steuerfreibetrag 2026

Was bedeutet das für dein Geld?

Mehr Netto vom Brutto! Die neuen Freibeträge bedeuten: Weniger Steuern zahlen, mehr Geld übrig behalten.

Das betrifft jede*n – egal ob Angestellter, Rentner oder Familien.

Warum diese Anpassungen nötig sind

Die Inflation, steigende Preise für Wohnung, Kleidung und Lebensmittel – all das belastet Haushalte.

Die Anhebung der Freibeträge gleicht das aus.

Fazit: Nutze deine Chancen

Die neuen Steuertabellen, Freibeträge und Pauschbeträge bieten dir zusätzlichen Spielraum.
Mit guter Planung, einer sorgfältigen Steuererklärung und Überblick über die aktualisierten Beträge kannst du sparen.

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